Gibt es so etwas wie zu viel Masturbation?
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Zuerst das Wichtigste…
Fangen wir mit etwas grundlegender Entprogrammierung an. Die Vorstellungen, dass Masturbation süchtig macht, schlecht, falsch und schmutzig ist,, und dass Masturbation schlimme Nebenwirkungen verursacht, ist eine Botschaft, die von einer anti-sexuellen Welt verbreitet wird, die wirklich, wirklich Angst davor hat, dass Menschen Vergnügen entdecken. Warum? Vergnügen stört die klassische Erzählung davon, was „Sex“ ist und was er bedeutet. Gesunder Sex ist „sollte„Sex ist Penis-in-Vagina-Verkehr. Sex dient der Fortpflanzung. Sex ist für das männliche Vergnügen; sexuelles Vergnügen ist etwas, auf das Frauen im Austausch für Ehe und Sicherheit „verzichten“ sollen.“ Und das ist alles, um es in der wissenschaftlichen, akademischen Sprache auszudrücken: Quatsch.„Wenn übermäßige Masturbation dein tägliches Leben auf sehr negative Weise beeinflusst... ist es ziemlich offensichtlich, dass sich etwas ändern muss.“
Sexsucht vs. zwanghaftes sexuelles Verhalten
Lassen Sie uns einige Dinge klarstellen. Masturbation ist nicht buchstäblich süchtig machend.Eine Sucht ist eine chemische Abhängigkeit von etwas. Der Begriff „Sexsucht“ wird oft verwendet, aber seine Existenz ist umstritten: Er wird im DSM-5 (dem wichtigsten US-Handbuch zur Diagnose psychischer Erkrankungen) nicht als legitime Diagnose anerkannt. Warum? Weil Sexsucht wissenschaftlich nicht belegt ist. Die meisten Experten haben aufgehört, „Sexsüchtige“ zu diagnostizieren, und diejenigen, die es noch tun, verkaufen meist etwas (wie einen Kurs oder eine Reha). Das heißt aber nicht, dass Sex mit Partnern und/oder Masturbation nicht zwanghafte Verhaltensweisen werden können, die schädlich oder störend für das Leben einer Person sind. Zwanghafte sexuelle Verhaltensweisen können sich wie eine Sucht anfühlen, wenn man wirklich mittendrin steckt, aber sie sind keine Süchte. Das gesagt, ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass du ein zwanghafter Masturbator bist. Das ist keine weit verbreitete Sache, und meistens „diagnostizieren“ sich Menschen, die denken, sie seien zwanghafte Masturbatoren, selbst so, weil sie sich mit ihrer Sexualität und sexuellen Gesundheit nicht wohlfühlen, nicht weil sie die Kontrolle verloren haben.Check dich selbst ab
Hier sind die wichtigsten Fragen, die du dir stellen solltest:- Beeinflusst Masturbation andere Bereiche meines Lebens negativ?
- Masturbiere ich so viel, dass ich Freundschaften, Beziehungen, mein Sozialleben usw. vernachlässige?
- Kann ich nur durch Masturbation Orgasmen haben, und macht mich das unglücklich?
Die Gewohnheiten von jemandem sind subjektiv und existieren nicht als universelle Wahrheiten.Da steckt auch viel Nuance drin. Wenn du beim Masturbieren körperliche Schmerzen hast, muss das nichts mit der Häufigkeit deiner Masturbation zu tun haben, sondern eher wie du masturbierst. „Wenn du körperliche Beschwerden hast,




