a person in a box in the middle of a city, contemplating intimacy after the pandemic
Kultur

Wiederanpassung an Berührung und Intimität, während die Welt sich öffnet

4 Min. Lesezeit

Created on 09/04/2021
Updated on 23/03/2026
Sandra Carpenter

Sandra Carpenter

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Während wir den Frühling um uns herum blühen und sprießen sehen, entdecken wir auch unsere Libidos, die aus dem Winterschlaf erwachen in einer schwierigen Phase der Pandemie. Um diese Zeit im letzten Jahr mussten Menschen auf der ganzen Welt mit den Ängsten umgehen, die COVID-19 und seine dramatischen Auswirkungen auf alle Aspekte unseres täglichen Lebens, besonders unser Sozialleben, verursacht haben. Wir sind jetzt mit zuvor unbekannten Konzepten wie soziale Distanzierung, Keimkapseln und Herdenimmunität. Während diese Praktiken uns in dieser Zeit geschützt haben, könnten sie auch zu neuen sozialen und sexuellen Ängsten beigetragen haben. Hauthunger, soziale Angst, und COVID-Müdigkeit gehört jetzt auch zu unserem Leben. „Wir waren im letzten Jahr alle sehr individuell“, sagt Rachel Wright, eine in New York City ansässige Therapeutin für psychische Gesundheit, Sexualität und Beziehungen. „Wir haben alle aufgehört, Freunde und Familienmitglieder zu sehen, und der Übergang zurück zu Flirten, Dating oder Sex ist nach dem, was wir gemeinsam durchgemacht haben, schwierig.“ Es ist wahrscheinlich, dass einige von uns mit mehr sozialer Angst und/oder Angst vor Intimität konfrontiert sind als vor der Pandemie. Nach einem Jahr, das wir größtenteils oder vollständig isoliert zu Hause verbracht haben, kann es auf verschiedene Weise erschreckend sein, wieder unter Menschen zu sein, besonders in intimen Situationen. Wright schlägt vor, dass wir sogar auf überraschende Weise reagieren könnten: „Unsere Körper und Gehirne könnten Signale senden, dass etwas nicht stimmt (was Angstgefühle erzeugt), weil es sich so neu anfühlen wird.“ Das Anerkennen der Neuartigkeit und Fremdheit, bevor man sich wieder voll darauf einlässt, ist oft ein hilfreicher erster Schritt.
"Indem sim Moment bleiben und das Annehmen skleine Schritte, wirst du die Freude daran, wieder unter Menschen zu sein, tatsächlich genießen können."
Obwohl diese Ängste und Herausforderungen entmutigend erscheinen mögen, versichert uns Wright, dass es zusätzliche Schritte gibt, die wir unternehmen können, um sanft mit uns selbst und unseren Gemeinschaften umzugehen, während wir sowohl soziale Interaktionen als auch neue sexuelle Verbindungen wieder aufnehmen. „Mach kleine Schritte und rede dir selbst gut zu“, sagt sie. „Ich weiß, das klingt einfach – und es ist so unglaublich tiefgründig. Indem du im Moment bleiben und das Annehmen kleine Schritte anstatt zu versuchen, am Anfang alles zu verstehen, wirst du die Freude daran genießen können, wieder unter Menschen zu sein. Einen Moment nach dem anderen, so kitschig es auch klingen mag.“ Manche Menschen zählen die Tage bis zur vollständigen Immunisierung herunter, um wieder mehr körperliche sexuelle Kontakte zu haben, während andere vorsichtiger sind. Wenn du Bedenken hast, andere Menschen von Angesicht zu Angesicht zu treffen, kann es hilfreich sein, zunächst einige sehr unverbindliche Begegnungen auszuprobieren. „Verbindet euch wieder mit Menschen, bei denen wenig auf dem Spiel steht“, sagt Wright. „Neue oder alte Freund*innen, ihr seid beide geimpft, sitzt draußen? Das fühlt sich so risikoarm, unverbindlich und trotzdem sozial an (und ihr könnt euch umarmen!). Wenn es sich beängstigend anfühlt, einen Schritt nach vorne zu machen, halte inne und bleibe im Moment. Beurteile, wo du gerade stehst, und entscheide dann, was du fühlen möchtest. Dann kannst du von dort aus handeln.“ Ob du klein anfängst oder direkt loslegst, tu das, was sich für dich am besten anfühlt, wenn du beginnst, dich aus der Isolation zu lösen. Wir alle haben eine so beunruhigende kollektive Erfahrung durchgemacht, und viele von uns haben in dieser Zeit Verlust und Trauma erlitten, daher ist Kommunikation jetzt wichtiger denn je. Vielleicht möchtest du mit deinem/deiner Partner*innen über das Trauma du erlebt hast, um dir beim Vorankommen zu helfen. Es kann auch hilfreich sein, die Unterstützung eines sex-positiven Therapeuten oder einer Fachkraft für psychische Gesundheit in Anspruch zu nehmen. Trotz der Zurückhaltung, die du vielleicht empfindest, kannst du dir Mut machen, indem du dir bewusst machst, dass du mit den besten Absichten bedacht in und aus der Isolation navigiert bist.

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Häufig gestellte Fragen

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